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2017: Ein Tiefpunkt?




Dieses Jahr ist leider bisher nicht besonders glanzvoll. In meinem Praktikumssemester bis März konnte ich mich leider als Freiberufler nicht sonderlich promoten. Ein halbes Jahr Abwesenheit hat sehr große Auswirkungen auf einen solchen Job. Ich habe das Gefühl, als müsste ich bei Null anfangen. Vor zwei Jahren lief alles blendend, jetzt eher schleppend.

Ein Tiefpunkt ist das Jahr natürlich trotzdem nicht wirklich. Gerade fotografisch und persönlich strebe ich momentan nach Entwicklung. Diese letzten Semester vor meinem Diplom möchte ich gerne meiner persönlichen Veränderung widmen. Dazu gehört natürlich auch das promoten meiner Arbeiten und möglichst viele Jobs an Land zu ziehen. Auch einem Werkstudentenjob wäre ich nicht abgeneigt, doch bisher bin ich zu wählerisch. Ich habe das Gefühl, dass sich all das zum positiven Wenden wird, es fehlt nur die richtige Option. Zwei von drei Werkstudentenjobs wurden mir angeboten (als Fotograf bei einer Make Up Firma und einem Fotostudio), doch irgendetwas hat mir nie wirklich gepasst. Müsste ich mich rechtfertigen, würde ich sagen: Jede freie Minute investiere ich in die Promotion meiner selbst, daher kann ich in jeglicher Hinsicht nur gewinnen.

Innerlich kämpfe ich gegen einen Druck, den ich selbst verursache. Doch kann man solche tiefgehenden Probleme durch Druck lösen? Ich meine solche, die den Lebensweg bestimmen? Ich bin mir sicher, dass viele Menschen durch eigenen Druck den falschen Weg gegangen sind. ''Es wird Zeit, dass etwas aus mir werden soll, andere sind schon viel weiter.'' Der ständige Vergleich mit dem Umfeld und letztendlich die Frage, ob die Menschen aus dem Umfeld wirklich glücklich sind. Abgesichert sein ist eine Sache, aber sicherlich nicht die Wichtigste. Die Frage ist nur, was mir langfristig wichtig ist. Was bringt es mir, im Alter abgesichert zu sein, wenn ich jetzt im jungen Alter nicht richtig Leben kann? Was bringen mir materielle Dinge, wenn ich doch viel lieber schöne Momente erleben möchte? Welche Arbeit macht mich glücklich? Welcher Ort macht mich glücklich und welche Träume bringen mir die richtigen Ziele?

2017 ist kein Tiefpunkt. 2017 ist bisher ein sehr interessantes Jahr, da ein großer Wandel bevorsteht. Ich sehe mich als sehr kreativen Kopf und hoffe, dass ich dies irgendwann und irgendwo ausleben kann. Ob als Fotograf oder als Ideenfinder in der Konzeptionierung (Ich liebe Moodboards), als Grafiker oder als Social Media Beauftragter, als Wedding Planner oder als Art Director.

Was ich damit sagen will: Wenn ihr meint einen sogenannten 'Tiefpunkt' zu erleiden, ob wirtschaftlich oder emotional, dann meist, weil ein Wandel bevor steht. Aus den meisten Tiefpunkten kann man etwas positives Schöpfen. Wenn man emotional ganz unten ist, dann sind die Träume und die Wahrheit nicht fern.

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