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Die Selbstfindungsphase





Man sagt, man würde sich irgendwann selbst finden - aber wann ? Ich dachte mit 18 weiß ich wer ich bin, was ich will und wohin ich will, aber falsch. Mit 25 bin ich umso verwirrter in Bezug auf die Welt und mich selbst. Ich kann meine Ziele nicht mehr in Worte fassen, da die Grenzen immer mehr verschwimmen. Es gibt weder klare Linien, noch einen eindeutigen Weg. Ich habe noch ein Jahr in meinem Studium, danach möchte ich mich auf meine freie Arbeit als Fotograf konzentrieren - aber ist das so sinnvoll? Influencer leben uns das perfekte Leben vor, es wirkt so greifbar und doch so fern. Die Möglichkeiten, die man heutzutage hat, können für viele Menschen eine große Chance sein. Mir fehlt ein großes Projekt, ein konkreter Traum, an dem ich arbeiten möchte. Mir fehlt ein Team oder eine Kooperation, die den selben Traum teilt. Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringt und wohin mich der Weg zu mir selbst führt. Viele Träume kann man nur mit den richtigen Leuten anstreben, da es als One Man Show ziemlich unmöglich ist, langfristig in die Richtung zu arbeiten. Ich nehme mal das Influencer Leben als Beispiel: Vor ein paar Monaten habe ich mich in der Richtung Modeblogging auf Instagram ausprobiert. Viele Shootings und genaue Planung von einem einheitlichen Instagram Look füllten meinen Alltag. Es lief gut und hatte ein zufriedenstellendes Ergebnis für mich. Aber das Projekt ist gescheitert. Es ist wichtig, dass man mit jemandem gemeinsam Ziele anpeilt und man zu zweit Arbeit und Hoffnung in ein Projekt reinsteckt. So bin ich wirklich auf der Suche nach einer Kooperation, jemanden, den ich fotografisch pushen und unterstützen kann.

In meinem Diplomthema werde ich mich nächstes Semester wohl mit mir selbst befassen. Hoffentlich komme ich dabei einige Schritte weiter zu mir selbst. Vielleicht sehe ich die Sache auch ganz falsch und gerade dieses Wirrwarr ist die Realität. Diese Unsicherheit und Verwirrtheit bin ich, all die Einflüsse von Außen und die Möglichkeiten verwischen nunmal den roten Faden des Lebens.

Falls es da draußen Leute gibt mit ähnlichen Zielen, meldet Euch! Ob es ein Foodblog ist oder ein Fashionblog, ich würde sehr gerne kooperieren. Es ist mir wichtig, etwas eigenes zu erschaffen und nicht kreativ gefesselt zu werden.


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1 Kommentare:

  1. Ich weiß was, du meinst....ich weiß so sehr, was du meinst. :) das wird schon alles Sasha!

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